Kino-Dokumentation

Neo Rauch im Kino erleben. Das ist ab März 2017 möglich.
Mehr über den Film erfahren Sie in der Broschüre zum Film.
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Wenn Sie wissen wollen, ob der Film auch in Ihrem Kino zu sehen ist, nutzen Sie doch den Filmfinder oder den Kinowecker.

Wir wünschen viel Vergnügen!

Neo Rauch

Verabschiedung
Mantelspende
Krankenpflege

Bilderzyklus in der Elisabethkapelle des Naumburger Doms

Der Leipziger Maler Neo Rauch gestaltete die Entwürfe für drei Fenster in der Elisabethkapelle des Naumburger Doms und stiftete die Entwürfe den Vereinigten Domstiftern zu Merseburg und Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz. 

Die figürlichen Darstellungen der Fenster verweisen in der dem Künstler eigenen Bildsprache auf zentrale Aspekte im Wirken der heiligen Elisabeth von Thüringen.

Inhaltlich hat Neo Rauch sich folgenden Themen gewidmet:
- Elisabeths Verabschiedung von ihrem Mann vor dem Aufbruch zum Kreuzzug
- Kleiderspende an Bedürftige
- Pflege von Kranken

Die Entwürfe Neo Rauchs wurden von der Firma Domglas Naumburg in rubinrotem Glas umgesetzt. Es wurde ein mundgeblasenes Echt-Antik-Glas verwendet. Während des Herstellungsverfahrens wurde weißes Glas mit einem so genannten roten Überfang verschmolzen. Konturen (Binnenmalerei), feine Schraffuren und Schattierungen wurden in einem Säurebad mit einem Pinsel abgestrichen, bis das gewünschte Weiß erreicht war. Die Glasstücke wurden danach mit Hilfe von Schablonenvorlagen zugeschnitten, um später mit Blei zusammengesetzt zu werden. 

Der Künstler Neo Rauch

Neo Rauch (* 18. April 1960 in Leipzig) ist ein Maler, der international als bedeutender Künstler seiner Generation und bekanntester Vertreter der „Neuen Leipziger Schule“ gilt, die seit einigen Jahren, vor allem im angloamerikanischen Ausland, im Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad Nachfolger der „Young British Artists“-Manie der Endneunziger zu werden scheint. 2012 gründete er in seiner Heimatstadt Aschersleben gemeinsam mit der Stadt und der Galerie Eigen + Art eine Grafikstiftung, mit der das gesamte grafische Werk des Künstlers bewahrt und gepflegt werden soll . 

Seine gegenständliche figurative Darstellung ist geprägt durch eine matt gebrochene Farbigkeit, die alle seine Arbeiten verbindet. Sie zeichnen sich durch einen comic-artigen Stil aus, und lehnt sich konzeptuell an der Tradition des malerischen Surrealismus an. „Eigentümlichkeit, Suggestivität und Zeitlosigkeit“ sind seine wichtigsten Qualitätsmerkmale. In der Fachpublikation „Texte zur Kunst“ (Heft 55) wurde er als Beispiel eines neuen deutschen Neokonservativismus portraitiert.